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                                             WIR VERMITTELN       

 
          LESZCZYNA (HAASEL)         WIEGE  DES  SCHLESISCHEN  KUPFERS
     

 

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STATION 1 – DIE HÜTTE „STILLES GLÜCK”

        

 

        Wir befinden uns am Ort einer früheren Kupferhütte. In diesem Gebiet wurde die erste Hütte 1738 in Betrieb genommen, jedoch bereits 1759 aufgrund geringer Ausbeute wieder stillgelegt. In den 1780er Jahren hat man eine weitere Hütte gebaut, die ebenso nach einigen Jahren stillgelegt wurde. Im Jahre 1868 nahm die Hütte „Stilles Glück“ den Betrieb mit drei Schachtöfen des Mansfelder Typs auf, deren Gebläsevorrichtungen durch eine Dampfmaschine angetrieben wurden. In ihnen wurde Kupferstein geschmolzen bis sie 1872 durch höhere runde Öfen mit einer modifizierten Gebläsevorrichtung und Wasserkühlung ersetzt wurden. Die jährliche Produktionsmenge der Hütte erreichte bis zu 300 t Kupferstein und 302 kg Silber. Kupfersteine mit einer geringen Menge an Silber verkaufte man zur weiteren Verarbeitung anderen Hütten, wie z.B. in Eisleben, Mansfeld und Freiberg in Sachsen . Zum Jahreswechsel 1882-83 stellte die Hütte „Stilles Glück“ die Arbeit ein. In den 17 Jahren des Bestehens des Bergwerks und der Hütte  wurden 1100 t Kupfer und 3437 kg Silber verhüttet. Spuren, die den regen Bergbau in dieser Region belegen, sind beispielsweise das Fundament des Ofens und eine Vielzahl von Schlackeansammlungen.

 

 

         Zum manuell veredelten Erz fügte man 10-17 % Kalksulfat hinzu – später wurde es durch Pyrit ersetzt. Als Brennstoff diente Koks, welcher 4-12 % der Beschickungsmenge ausmacht. Die so vorbereitete Gicht wurde dem Schachtofen im Anschluss über die im oberen Teil des Ofens liegende Gichtbühne zugeführt. Die Verbrennung war im Bereich direkt unter den Gebläsedüsen am intensivsten, wo Temperaturen von bis zu 1.500°C erreicht wurden. Als Ergebnis dieses thermochemischen Umwandlungsprozesses entstand Kupferstein und Schlacke, die alle sechs Stunden in einen Behälter abgelassen wurde. Man öffnete den Abstich und die Schmelze floss über eine Rinne in einen der zwei Absetzbecken. In den Absetzbecken vollzog sich die Trennung der Stoffgemische durch deren unterschiedliche Dichte – die leichtere Schlacke sammelte sich an der Oberfläche, während sich der Kupferstein am Boden absetzte. Dieser Kupferstein enthielt ca. 47% Kupfer.

 
   

     

 

                                                                

                                                                           

 

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